Die asiatischen Börsen haben es am Mittwoch nochmals knüppeldick bekommen. Der Hang-Seng verlor 3,8% und der Nikkei 3,7%. Der Shanghai-Index kam mit einem Abschlag von -1,03% noch glimpflich davon. Der DAX bekam es auch knüppeldick zu Börsenbeginn. Bis auf 9.316 Punkte wurde der DAX nach unten geprügelt, bevor ein paar Schnäppchenjäger wieder kauften. Der DAX ist jetzt in der kritischen Phase, denn die 9.300 Punkte könnten über Crash oder Rallye entscheiden. Viele Fonds werden jetzt abwarten, ob der DAX die 9.300 Punkte halten kann. Danach werden sie die weitere Strategie ausrichten. Zeichnet sich eine Bodenbildung ab, wird man sicherlich wieder in den Aktienmarkt investieren. Fällt der DAX nachhaltig darunter, wird man sicherlich weitere Assets auflösen, was zu weiterem Verkaufsdruck führen kann. Der Abwärtstrend ist aber intakt und daran wird sich so schnell nichts ändern. Die letzte Hoffnung ist am Donnerstag noch die EZB-Sitzung. Vielleicht greift Mario Dragi nochmals in die Trickkiste und sendet positive Signale für die Märkte. Dann sind im DAX schnell wieder bis zu 1.000 Punkte Anstieg möglich. Man muss also weiter vorsichtig bleiben, solange es keine klaren Signale für steigende Kurse gibt.