Mario Draghi hat es wieder einmal gerichtet. Man fragt sich nur, warum sich nicht öfters verbal äußert, denn er braucht nur einen Satz zu sagen und die Korrektur wäre beendet. Am Donnerstag sagte er unter anderem, dass er die Geldpolitik im März nochmals überprüfen werde. Ein Satz der die Märkte weltweit steigen ließ. Der Nikkei legte sogar 1.000 Punkte in der Nacht zu. Vom Crash oder ähnlichem ist wieder nichts mehr zu hören oder zu sehen. Die Bärenmarktrallye wurde jetzt ausgerufen und die kann bis 10.000 oder 10.100 Punkte gehen. Läuft es wie beim letzten Mal, sind auch 11.300 oder 11.400 Punkte möglich. In den letzten Jahren wo mehr wie 70% des Handels durch Computer erfolgen, kann man nichts mehr ausschließen. 1000 oder 2000 Punkte am Stück gehören mittlerweile zur Normalität. Am Freitag wurde der Großteil der Gewinne aber schon in der Nacht und vorbörslich erwirtschaftet. Am Tage wurde nur mehr verwaltet mehr nicht. Alles wartet auf den nächsten Impuls, um einen Grund zu haben weiter zu kaufen. Der kann diese Woche durch die FED kommen die am Mittwoch wieder tagt. Bei 9.850 Punkten hat der DAX den ersten starken Widerstand erreicht. Der muss geknackt werden, um die Kurslücke bei 9.929 Punkten schließen zu können. Zwischen 9.929 und 10.100 Punkte könnte es wieder zu Korrekturen kommen. Die 9.300 Punkte dürften wir im Januar aber nicht mehr sehen. Daher handeln Sie und kaufen wenn es auf 9.500-9.600 Punkte im DAX geht.