Seit der Verkündung, dass das Management eigen Aktien bis 65 Euro zurückkaufen will, zeigt die Aktie eine relative Schwäche zum Gesamtmarkt. Hintergrund könnte sein, dass sich Investoren sagen, dass die Aktie nun bei 65 Euro gedeckelt ist und man nun wieder verkauft. Der Hypoport-Chef selbst sieht sein Unternehmen weiterhin zu günstig bewertet. Er vermutet das nervöse Anleger für die Volatilität des Aktienkurses verantwortlich sind. Zudem dürften einige das Potenzial der technologiebasierten Finanzdienstleistung noch nicht erkannt haben. Es bringt aber relativ wenig an der Aktie festzuhalten wenn die großen der Branche scheinbar Kasse machen. Klar ist aber auch, dass der Finanzierungsmarkt für Immobilien in einer starken Wachstumsphase ist und davon profitiert Hypoport natürlich überproportional. Wir hoffen, dass Hypoport jetzt nochmals stärker unter die Räder kommt. Jetzt warten alle auf die Zahlen, aber unter 50 Euro sollte man kaufen.
Dürr konnte mit den vorgelegten Zahlen heute nicht überzeugen. Dabei konnte Dürr ein Rekordergebnis vorlegen. Dank einer Übernahme und guten Geschäfte konnte Dürr den Umsatz um 46% auf 3,77 Milliarden Euro steigern. Das EBIT stieg um 21% auf 267,8 Millionen Euro. Mit den Zahlen übertraf Dürr die Erwartungen, aber Dürr rechnet in 2016 mit einem leichten Umsatzrückgang. Der Erlös soll zwischen 3,4 und 3,6 Milliarden Euro liegen. Die Prognose liegt im Rahmen dessen was Analysten erwartet haben, daher ist es doch etwas komisch, dass Dürr so stark verkauft wurde. Wahrscheinlich hat man sich eine positive Überraschung für 2016 erhofft die leider ausgeblieben ist. Zur Höhe der Dividende äußerte sich Dürr noch nicht, aber man plante eine Höher Dividende auszahlen. Für 2014 wurde 1,65 Euro je Aktie ausgezahlt. Wir sehen den Kursrückschlag als übertrieben an. Das KGV ist mit 11 schon sehr günstig und die Dividendenrendite von fast 4% ist auch nicht zu verachten. Unter 49 Euro kaufen.