Es hat sich am Mittwoch nicht viel getan. Die FED-Sitzung hat Investoren abwartend reagieren lassen, denn keiner will zu stark investiert sein und vor allem nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden. Von daher ist es nicht unüblich, dass sich vor Notenbanksitzungen eine gewisse Zurückhaltung einstellt. Die FED hat die Zinsen unverändert gelassen, aber vor den weltweiten Problemen gewarnt. Der Verkaufsdruck der letzten Monate scheint aber trotzdem erstmal abzuklingen. Nicht einmal der Crash des Shanghai-Index von über 6% konnte dem DAX etwas anhaben. Man kann also von ersten Stabilisierungen des deutschen Marktes sprechen. Der niedrige Ölpreis und der schwache Euro kommen zumindest den Exportunternehmen zu Gute. Unternehmen wie BASF haben damit zu kämpfen, wodurch auch eine Gewinnwarnung veröffentlicht wurde. Die Berichtssaison geht nun auch bei den DAX-Unternehmen los und die ein- oder andere negative Überraschung sollte noch eingeplant werden. Vor allem der Ausblick wird bei vielen Unternehmen enttäuschen was uns Apple schon vorgemacht hat. Es bleibt spannend, aber die 11.000 Punkte kann der DAX wieder sehen, wenn die Notenbanken eingreifen.